Schulprojekt

Schulprojekt im Bildungszentrum Gleiß in Niederösterreich

Im Bildungszentrum Gleiß stand der richtige Umgang mit ausgedienten Elektroaltgeräten und Altbatterien im Fokus des dreitägigen Schulprojekts.

Spielerisch Verantwortung erlernen

Die Initiative für die Durchführung des Umwelt-Schulprojekts im Zeitraum von 15 bis 17. Oktober 2018 wurde von der Elektroaltgeräte Koordinierungsstelle Austria GmbH (EAK) in Kooperation mit dem Verband Region Amstetten ins Leben gerufen. Das Bildungszentrum Gleiß fungierte als Pilotschule in Niederösterreich, mit dem Ziel, dieses umweltpädagogische Projekt auf möglichst viele weitere Schulstandorte im gesamten Bundesgebiet auszuweiten. Schüler:innen aller Klassen und Schultypen können sich drei Tage lang in Schulworkshops und Exkursionen zur Verwertungsanlage METRAN über die korrekte Sammlung und Verwertung von Elektroaltgeräten (EAG) und Altbatterien/Akkus informieren. Abfallberater:innen begleiten sie dabei. Für die Workshops stellte die EAK den dafür von ihr entwickelten EAG- und Altbatterien-Schulkoffer mit wertvollen Unterrichtsmaterialien zur Verfügung.15 Klassen des Bildungszentrums Gleiß haben sich 3 Tage lang intensiv mit den Themen Abfallvermeidung und Mülltrennung beschäftigt, wobei Elektroaltgeräte, Batterien und Akkus im Mittelpunkt standen. Im Rahmen der Pressekonferenz erklärte Frau Mag. Giehser, Geschäftsführerin der EAK, dass die Idee zu diesem Schulprojekt auf der engagierten Arbeit der Abfallberater:innen basierte, die seit vielen Jahren in ganz Österreich Workshops in Schulen durchführen. Seit 2014 setzen diese dafür auch den von der EAK in Zusammenarbeit mit Österreichs Abfallberater:innen entwickelten EAG und Altbatterien-Schulkoffer als umweltdidaktisches Instrument ein. Mit dem Schulkoffer werden SchülerInnen von 8-18 Jahre die Themen Recycling, Rohstoffknappheit und Auswirkungen auf die Umwelt sehr anschaulich und spielerisch nähergebracht. Am Beispiel eines zerlegten Smartphones machen die Jugendlichen Bekanntschaft mit den verschiedenen Rohstoffen ihres ständigen Begleiters und lernen auf diese Art und Weise, dass nicht mehr verwendete Handys nach wie vor einen enormen Wert haben und deshalb nichts in verstaubten Schubladen und schon gar nichts im Restmüll verloren haben. Weiters betont Frau Mag. Giehser dass nur durch die getrennte Sammlung die enthaltenen Wertstoffe recycelt, als Sekundärrohstoffe wiederverwendet und Schadstoffe umweltkonform behandelt werden können.

Gemeinsam Lernen, gemeinsam Sammeln

Im Rahmen der Schulprojekttage wurde am Mittwoch, den 17. Oktober 2018 in der Früh einen speziell für die Schule organisierten Sammeltag für Elektro-Kleingeräte und Altbatterien organisiert. Dabei konnten z.B. Handys, Bügeleisen, Mixer, Kaffeemaschinen, elektrische Pfeffermühlen, elektrische Zahnbürsten, Rasierapparate, Blutdruckmessgeräte, Radios, CD-Player, Videorecorder samt Fernbedienung, Bohrmaschinen, Laptops, Drucker, sonstige Kleingeräte abgegeben werden. Dafür stellte der GDA Amstetten der Schule ab 6.30 Uhr die erforderlichen Sammelgebinde sowie einen Sammel-LKW zur Verfügung. Es gab die Möglichkeit für alle PädagogInnen, Eltern und SchülerInnen an diesem Tag ihre alten Elektro-Kleingeräte und alte Batterien/Akkus mitzubringen. Und zusätzlich wurde ein Wettbewerb abgehalten, bei dem jene Klasse, die die meisten kaputten Elektro-Kleingeräte aus Haushalten gesammelt hatte, einen Geldbetrag in Höhe von EUR 500,- für die Klassenkasse von der EAK überreicht bekam.

Die glücklichen Gewinner waren zwei zusammengelegte 1. Klassen aus der Volkschule. Wir gratulieren herzlich!

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Dipl. HTL Ing. Ing. Susanne Karner

susanne.karner@eak-austria.at

+43 1 522 37 62-12

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